Back in town

Hast du dich gut eingelebt?
Bist du froh wieder daheim zu sein?
Hast du nicht noch länger da bleiben wollen?
Vermisst du die Familie?
Gehst du nochmals?

Das sind solche Fragen die ich immer noch höre. Nach eineinhalb Monaten zurück, hab ich immer noch das Gefühlt etwas zu vermissen. Nicht etwas, sondern meine Familie und Freunde in Seattle. Kein Tag verstreicht, an dem ich nicht zurück denke wie das Jahr mich geprägt hat und was für tolle Leute ich kennen gelernt habe. Ich vermisse sie ganz doll!
Auch nach eineinhalb Monaten kann ich sagen ich hab mich wieder zurecht gefunden und Zuhause angekommen bin. Ich wohne wieder bei meinem Dad. Es ist komisch wieder alle jeden Tag zu sehen. Viel hat sich nicht geändert hier und alle scheinen noch mehr oder weniger dieselben zu sein. Manchmal denke ich mir, dass die Leute nicht ganz verstehen wenn ich ihnen etwas erzähle von Amerika. Sie hören es aber sie können nicht nachvollziehen wie es genau war.
Das Fernweh hat mich gepackt und ich denke oft wie es wäre wieder in Seattle zu sein und mein Leben dort aufzubauen. Ich glaube das kann nur jemand nachvollziehen, der auch einmal länger weg war und der sich in eine andere Stadt verliebt hat. Manchmal wünsche ich mir, ich wäre länger geblieben. Ich glaube das ist absolut normal. Vielleicht gehört es noch zur Angewöhnungszeit dazu. Meine Freunde in Seattle vermiss ich sehr und es ist ein komisches Gefühl zu wissen, dass sie alle zusammen sind und Spass haben und du sitzt daheim rum und vermisst sie und wünscht du könntest auch dabei sein. Die Geschichten von dem neuen Au Pair zu hören was sie mit den Kids macht, dann kommt manchmal schon das “Heim- oder doch Fernweh” auf.
Rückblickend kann ich sagen, es war mein bestes Jahr! Ich hatte viel erlebt und bin reifer. Habe andere Ansichten und sehe das Leben von einer anderen Perspektive.

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